Hohenbergschule Werkrealschule Albstadt

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

herzlich willkommen auf unserer neuen Homepage. Auf dieser Seite möchten wir euch und Ihnen die pädagogische Arbeit unserer Werkrealschule vorstellen. Wir laden euch und Sie herzlich ein, diese Informationsplattform zu nutzen und freuen uns über euer und Ihr Interesse an unserem Schulleben.

Anregungen und Fragen nehmen wir gerne per E-Mail entgegen.


Mit freundlichen Grüßen 

 

Ertekin Avcilar

Rektor


Unser Leitbild


Die Hohenbergschule Ebingen ist eine reine Werkrealschule mit ca. 320 Schülerinnen und Schülern verschiedener Nationalitäten. Unsere Schule ist seit dem Schuljahr 2008/2009 für die Klassen 5 und 6 eine verlässliche  Ganztagesbetreuung.

Termine


      Faschingsferien 

🎉21.02.20 - 29.02.20🎉

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Kommunikationsprüfung Englisch Kl. 9

Dezentrale mündl. Prüfung Englisch Kl. 10

02.03.20 - 06.03.20

___________________________________________

Anmeldungen für die 5. Klasse 

11.03.20 und 12.03.20

jeweils von 07.30 Uhr bis 12.00 Uhr

und von 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr 

____________________________________________

Anmeldungen für die 10. Klasse 

nehmen wir gerne ab dem 02.03.20 entgegen. 

Bitte nehmen Sie telefonisch mit uns Kontakt auf. 

Aktuelles



Lerngang zur Feuerwehr

Die Schüler der Klasse 5 besuchten im Rahmen des BNT-Unterrichts gemeinsam mit ihrer Fachlehrerin Juliane Schenk die freiwillige Feuerwehr in Ebingen. Hier durften sie erst einmal im Gemeinschaftsraum  ihre Interview- Fragen stellen. Sie erfuhren unter anderem,  dass es im Jahr 2019 bereits 186 Einsätze gab.

 

 Anschließend führten Herr Müller und zwei seiner Kollegen die Schüler durch das Gebäude. Sie durften durch eine Wärmebildkamera schauen, die bei Bränden in den Gebäuden zum Einsatz kommt um Personen oder Tiere zu finden. Auch in den Umkleideraum warfen sie einen Blick. Hier konnte man die Einsatzkleidung der Feuerwehrmänner anschauen. Diese ist sehr widerstandsfähig und besteht aus mehreren Teilen: Schutzhelm mit Kinnriemen,  Handschuhe,  robuste Hose und Jacke sowie Sicherheitsstiefel gehören dazu.

 

Auch einen Blick in den Einsatzmelderaum durften sie werfen. Hier gehen die Meldungen über Brände, Unfälle u.a. ein.

 

Zum  Schluss sahen  die  Schüler sich noch ein Löschfahrzeug genauer an  und alle, die  sich trauten durften gemeinsam mit Herrn Müller mit der Drehleiter fahren.

 


Bundesweiter Vorlesetag an der Hohenbergschule

Am Freitag, den 15.11.2019, kamen anlässlich des bundesweiten Vorlesetages Herr Pfarrer Johannes Hartmann und Frau Judith Schmid-Lorch an die Schule. Pfarrer Hartmann stellte einen Weltbestseller vor: Die Bibel – allerdings wählte er eine sehr moderne Fassung „Die VOLX_-Bibel von Martin Dreyer.  Dies ist eine Bibel-Bearbeitung des Neuen und Alten Testaments. Die Sprache soll von Jugendlichen verstanden werden. Er las die Hiobsgeschichte, welche nach wie vor dicht am Leben dran ist, da ein Unglück jeden treffen kann. Die Schüler der Klasse 7a lauschten der „krassen“ Geschichte und stellten hinterher einige Fragen.

 

Frau Schmid-Lorch las aus dem Buch „Gangster school von Kate Wiseman.  Hier geht es um  eine Schule für die Kinder der berüchtigsten Ganovenfamilien.  Die Schüler werden in Betrug, Diebstahl und Kunstfälschung ausgebildet.  Doch die Schüler Milly und Charlie sind anders. Sie wollen nichts Unrechtes tun.

 

Frau Schmid-Lorch las in den Klassen 6a und 7b.

 

                                                                        Juliane Schenk

 


Vier Farben schaffen Klarheit

Nach 43 Jahren hat die Hohenbergschule eine neue Schulküche bekommen. Sie ist perfekt angepasst an den Unterricht, der längst nicht mehr "Hauswirtschaft" heißt, sondern AES – und ganz neue Elemente beinhaltet. Vor allem die früheren Hauswirtschaftslehrerinnen Ellen Rieflin und Adelheid Streich – sie hatte 1976 mit ihren Schülern die bisherige Schulküche erstmals genutzt – staunten nicht schlecht, als sie am Donnerstag die neue Küche der Hohenbergschule sahen. Sie ist hell und modern, hat anders als die bisherige keine Küchenzeilen, sondern im Raum verteilte Kochbereiche, und ein konsequentes Farbkonzept: Jeder der vier Bereiche mit je einem Dunstabzug, einem Ceran-Kochfeld, einem Heiß- und Umluft-Backofen sowie einem Spülbecken hat seine eigene Farbe – und die farblich passenden Utensilien, damit am Ende alles wieder in den richtigen Schränken landet.

Schulleiter Ertekin Avcilar und Melanie Klausnitzer-Kipp, Fachschaftsleiterin für das Fach "Alltagskultur, Ernährung und Soziales" (AES) sowie ihre Schüler freuten sich am meisten über die gelungene neue Küche. Nach 43 Jahren hätte die alte tatsächlich ausgedient, machte Avcilar deutlich und dankte allen, die die Modernisierung ermöglicht hatten: Baubürgermeister Udo Hollauer, Jo Triller als Leiter des Amtes für Familie, Bildung, Sport und Soziales, Kerstin Götz, die Leiterin des Gebäudemanagements der Stadt, Annette Parentis, Leiterin des Sachgebiets Bildung und Betreuung, und Marianne Roth als Stellvertreterin des Oberbürgermeisters und Mitglied des Gemeinderats, der die Mittel bewilligt hatte.

Jo Triller seinerseits freut, dass auch Klassen der Schlossberg-Realschule die Küche nutzen dürfen, wenn sie frei ist. So sei der Nutzungsgrad höher und das Geld um so besser investiert: Immerhin 155 000 Euro hat die Küche samt neuer Sanitär- und Elektroleitungen gekostet, berichtete Götz.

Dass sich in der Küche gut mit einer Klassenstärke arbeiten lasse, betonte Melanie Klausnitzer-Kipp, zumal im Vorraum auch für den Theorie-Unterricht Platz ist, Möbel und eine Tafel bereitstehen. Denn der nimmt inzwischen zwei Drittel des Unterrichts im Fach AES ein, das mit jedem Bildungsplan einen neuen Namen und neue Schwerpunkte bekomme. "Heute wird die Alltagskultur mehr hervorgehoben als früher", so Klausnitzer-Kipp. Tisch decken, gemeinsam Essen und dabei kommunizieren – das finde in manchen Familien nicht mehr statt. "Außerdem ist Nachhaltigkeit ein großes Thema – ebenso wie das Konsumverhalten heutzutage." Dass Ernährung positive wie negative Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt haben kann – all das will gelernt sein.

"Das Fach wurde enorm aufgewertet und hat inzwischen eine fachpraktische und eine zweistündige schriftliche Prüfung", erklärt Avcilar, ehe die Schüler die Regie übernahmen und die Gäste zum Essen baten: Herzhafte und süße Schnecken, Brownies mit Creme und frische Beeren, leckerer Apfelkuchen und dekorative Gläser mit Nachtisch verführten die Gäste zum Schmausen und Naschen am "Tag der offenen Schulküche".

 

Quelle: https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.albstadt-vier-farben-schaffen-klarheit.f86fec60-e93c-4f59-963d-49ca3a58d18d.html


Von Standby auf Aktiv


Abschlussfeier 2019


Zu Besuch auf dem Bio-Bauernhof Riehle

 

Im Zuge des Biologieunterrichts besuchten beide fünften Klassen der Hohenbergschulen mit ihren Biologielehrerinnen Frau Fehse und Frau Sprenger am 08.07. und 09.07.2019 den ökologischen Landwirtschaftsbetrieb der Familie Riehle in Hausen im Killertal, um die Haltungsbedingungen von Nutztieren zu erkunden. Während der Führung durch den Bioland-Milchviehbetrieb stellten die Kinder der Hofbesitzerin Annette Riehle viele Fragen. Außerdem durften die Schülerinnen und Schüler die Kälber streicheln und bei der Fütterung der Milchkühe selbst Hand anlegen. Beeindruckt beobachteten sie zudem den automatischen Melkroboter.  Dabei wurde eine Kuh nach der anderen im Melkstand über ihr Halsband erfasst, gewaschen und gemolken. Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler  selbst Butter herstellen. Das fertige Produkt schmeckte allen hervorragend auf dem frischgebackenen Brot von Frau Riehle und bei einem Becher Kaba.

 


Wenn die Kunst im Koffer kommt

Albstadt-Ebingen. Im Zuge der Kooperation zwischen Kunstmuseum und Hohenbergschule haben die Klasse 9b und ihre Kunstlehrerin Katrin Boss zusammen mit Museumspädagogin Carmen Bitzer-Eppler das Museum besucht und Bekanntschaft mit dem Maler Otto Dix gemacht. Bitzer-Eppler erklärte, wie man jemanden porträtiert und dass das Gesicht nach einem bestimmten Schema eingeteilt. werden muss. Danach versuchte sich jeder Schüler an einem Porträt, zuerst mit dem Bleistift, später mit Wachsmalkreide. Es klappte gut – so gut, dass im Wettbewerb der Kunstgalerie Albstadt ein paar Preise an die Hohenbergschule gingen.

Später stattete Bitzer-Eppler den Neuntklässlern mehrere Besuche in der Schule ab. Im Gepäck hatte sie Koffer, gefüllt mit Kunst; die Themen hießen "Otto Dix", "Karl Caspar" und "Felix Hollenberg". Die Schüler versuchten, es Landschaftsmaler Hollenberg gleichzutun, und schufen Landschaftsbilder, wobei sie mit dem Vordergrund begannen und zum Schluss den Hintergrund gestalteten. Dabei hatten sie zu beachten, dass die Bildgegenstände vorne größer sein und nach hinten hin immer kleiner werden mussten, damit die Größenverhältnisse stimmten. Fazit: Es waren lehrreiche und kreative Erfahrungen für die Schüler, sowohl im Kunstmuseum als auch bei der Arbeit mit den "Kunstkoffern".

 

Quelle: https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.albstadt-wenn-die-kunst-im-koffer-kommt.a88c9e15-06f9-4d81-a3a9-a03a86981836.html


Schüler säubern die Schmiecha

An einer Schmiechaputzete haben sich rund 50 Sechstklässler der Ebinger Hohenbergschule mit den Lehrerinnen Corinna Müller und Juliane Schenk beteiligt. Bewaffnet mit Zangen, Handschuhen, Eimern und Müllsäcken sammelten sie Flaschen, Plastiktüten, Verpackungsmüll, Radkappen und sogar eine Schaumstoffmatratze ein – und machten einen großen Bogen um eine brütende Ente. Ihr Fazit: Das Umweltbewusstsein der Albstädter lässt Wünsche offen.

 

Quelle: https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.albstadt-schueler-saeubern-die-schmiecha.62108956-2846-4e04-a9cb-1a3c5b041c02.html


"Dieses Land nimmt mir keiner weg"

Gleich zwei Albstädter Schulen haben am Mittwoch Besuch von einer der höchstrangigen Politikerinnen des Landes bekommen: Landtagspräsidentin Muhterem Aras war zu Gast an der Tailfinger Lammerberg-Realschule und an der Ebinger Hohenbergschule.

Sie ist die erste Frau auf dem Posten, den sie selbst "den schönsten Job in Baden-Württemberg" nennt – und die erste Politikerin mit Migrationshintergrund, die ihn innehat. Muhterem Aras war zwölf, als ihr Vater, ein Gastarbeiter aus Ostanatolien, seine Familie nach Deutschland holte, und sie konnte "kein Wort Deutsch". Sie hat es schnell gelernt, dank der Offenheit ihrer Familie und der Menschen in ihrer neuen Heimat Filderstadt-Sielmingen, dank der Förderung durch eine junge Lehrerin und dank ihrer eigenen Energie, mit der sie sich Sprache, Bildung und eine fremde Kultur erarbeitete und buchstäblich aneignete.

Zehn Minuten braucht Muhterem Aras, um sich vorzustellen; die Fragen, die sie danach von den Schülern gestellt bekommt, sind an beiden Schulen recht ähnlich. Wie kam Muhterem Aras zur Politik? Sie hat sich als Jugendliche in Deutschland wohl gefühlt und – anders als in der Türkei, wo sie als Kurdin und Alevitin benachteiligt wurde – anfangs auch keine Diskriminierung empfunden. Anfang der 1990er-Jahre nahm sie eine wachsende Ausländerfeindlichkeit wahr, bekam es, "weil ich halt nicht so deutsch aussehe", mit der Angst, lief zwei Wochen lang mit Pfefferspray in der Tasche herum und beschloss dann, sich "dieses wunderbare Land, meine Heimat" von niemandem wegnehmen zu lassen. "Aber das bedeutete, Verantwortung zu übernehmen."

Aras inspizierte die SPD und Bündnis 90/Die Grünen und kam dann zum Ergebnis, dass die politischen Inhalte, die sie besonders wichtig fand, der Umgang mit Minderheiten, die Menschenrechte und die Gleichberechtigung der Frau, bei den Grünen am Besten aufgehoben seien. "Schaut Euch die Parteien ruhig alle an!", empfiehlt sie den Hohenbergschülern, "und wundert Euch nicht, dass sie Euch nicht zu 100 Prozent gefallen. So eine Partei gibt es nicht."

Zwei Jahrzehnte später sind die Grünen stärkste Fraktion im Stuttgarter Landtag – und Muhterem Aras seine Präsidentin. Wurde sie angefeindet, als sie das Amt antrat? Ja, es habe Stimmen gegeben, die vor der Übernahme des Abendlands durch den Islam warnten und in Muhterem Aras keine Deutsche sehen.

Dagegen wehrt sie sich vehement: Sie respektiert alle Religionen, Richtmaß ihres politischen Handelns ist jedoch das Grundgesetz, "die beste Verfassung der Welt" – diejenige, die gleich im ersten Artikel die Unantastbarkeit der Menschenwürde feststellt. Nicht nur für Schüler lohne sich der Blick in diese Verfassung, "auch Politiker sollten öfter mal hineinschauen". Wen sie meint, das ergibt sich aus dem Zusammenhang.

Aras findet wichtig, dass politische Kontroversen ausgefochten werden – aber Respekt muss sein. In der Wahlperiode 2011 bis 2016 war kein einziger Ordnungsruf erforderlich, in der laufenden erging in nur drei Jahren bereits ein knappes Dutzend, und Sitzungsausschlüsse gab es auch. Wohlgemerkt nach Maßgabe einer Geschäftsordnung, die der Landtag erlassen hat. "Man kann doch erwarten, dass Politiker sich an die Regeln halten, die sie sich selbst gegeben haben. Sie sollten schließlich Vorbilder sein."

"Diskutieren Sie im Landtag über ›Fridays for Future‹?"

Nicht nur der Landtagspräsidentin wurden Fragen gestellt, auch der grünen Politikerin: "Wie stehen Sie zum Dieselfahrverbot?" und, ganz aktuell: "Diskutieren Sie im Landtag über ›Fridays for Future‹?" Muhterem Aras begrüßt das Engagement der Schüler: "Fridays for Future" lasse keinen Politiker kalt, und die Demos würden durchaus etwas bewirken. Aber: Es dauere halt, man brauche Geduld.

Wie sieht der Alltag einer Landtagspräsidentin aus? Im Grunde gibt es für Aras keinen, denn jeder Tag ist anders. Indes fangen die meisten um 6 Uhr früh an – und viele enden gegen Mitternacht.

Woher sie die Kraft nimmt? Aus der Leidenschaft für das Land, das sie liebt, sagt Aras, und es klingt gar nicht pathetisch. Und aus dem Zuspruch der Bürger, den sie per Post, per Mail oder auf der Straße erhält. "95 Prozent aller Zuschriften sind positiv – Kochtipps bekomme ich auch."

Respekt bekundet die grüne Landtagspräsidentin vor der Kanzlerin – und sie bedauert, dass der Anteil der Politikerinnen und der weiblichen Landtagsabgeordneten in Baden-Württemberg immer noch nicht dem der Frauen an der Bevölkerung entspricht. Zum Abschluss noch zwei Bitten: "Geht wählen! Und wenn Ihr noch nicht dürft, schickt alle hin, die schon alt genug sind!" Und die zweite Bitte? "Habt Respekt vor Euren Lehren – auch ihre Menschenwürde ist unantastbar!"

 

Quelle: https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.albstadt-dieses-land-nimmt-mir-keiner-weg.30bf190e-a35a-4483-aa81-656589a5f4ac.html



Unser Leitbild


Die Hohenbergschule Ebingen ist eine reine Werkrealschule mit ca. 310 Schülerinnen und Schülern verschiedener Nationalitäten. Unsere Schule ist seit dem Schuljahr 2008/2009 für die Klassen 5 und 6 eine verlässliche  Ganztagesbetreuung.

Aktuelles



Abschlussfeier 2019


Zu Besuch auf dem Bio-Bauernhof Riehle

 

Im Zuge des Biologieunterrichts besuchten beide fünften Klassen der Hohenbergschulen mit ihren Biologielehrerinnen Frau Fehse und Frau Sprenger am 08.07. und 09.07.2019 den ökologischen Landwirtschaftsbetrieb der Familie Riehle in Hausen im Killertal, um die Haltungsbedingungen von Nutztieren zu erkunden. Während der Führung durch den Bioland-Milchviehbetrieb stellten die Kinder der Hofbesitzerin Annette Riehle viele Fragen. Außerdem durften die Schülerinnen und Schüler die Kälber streicheln und bei der Fütterung der Milchkühe selbst Hand anlegen. Beeindruckt beobachteten sie zudem den automatischen Melkroboter.  Dabei wurde eine Kuh nach der anderen im Melkstand über ihr Halsband erfasst, gewaschen und gemolken. Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler  selbst Butter herstellen. Das fertige Produkt schmeckte allen hervorragend auf dem frischgebackenen Brot von Frau Riehle und bei einem Becher Kaba.

 


Wenn die Kunst im Koffer kommt

Albstadt-Ebingen. Im Zuge der Kooperation zwischen Kunstmuseum und Hohenbergschule haben die Klasse 9b und ihre Kunstlehrerin Katrin Boss zusammen mit Museumspädagogin Carmen Bitzer-Eppler das Museum besucht und Bekanntschaft mit dem Maler Otto Dix gemacht. Bitzer-Eppler erklärte, wie man jemanden porträtiert und dass das Gesicht nach einem bestimmten Schema eingeteilt. werden muss. Danach versuchte sich jeder Schüler an einem Porträt, zuerst mit dem Bleistift, später mit Wachsmalkreide. Es klappte gut – so gut, dass im Wettbewerb der Kunstgalerie Albstadt ein paar Preise an die Hohenbergschule gingen.

Später stattete Bitzer-Eppler den Neuntklässlern mehrere Besuche in der Schule ab. Im Gepäck hatte sie Koffer, gefüllt mit Kunst; die Themen hießen "Otto Dix", "Karl Caspar" und "Felix Hollenberg". Die Schüler versuchten, es Landschaftsmaler Hollenberg gleichzutun, und schufen Landschaftsbilder, wobei sie mit dem Vordergrund begannen und zum Schluss den Hintergrund gestalteten. Dabei hatten sie zu beachten, dass die Bildgegenstände vorne größer sein und nach hinten hin immer kleiner werden mussten, damit die Größenverhältnisse stimmten. Fazit: Es waren lehrreiche und kreative Erfahrungen für die Schüler, sowohl im Kunstmuseum als auch bei der Arbeit mit den "Kunstkoffern".

 

Quelle: https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.albstadt-wenn-die-kunst-im-koffer-kommt.a88c9e15-06f9-4d81-a3a9-a03a86981836.html


Schüler säubern die Schmiecha

An einer Schmiechaputzete haben sich rund 50 Sechstklässler der Ebinger Hohenbergschule mit den Lehrerinnen Corinna Müller und Juliane Schenk beteiligt. Bewaffnet mit Zangen, Handschuhen, Eimern und Müllsäcken sammelten sie Flaschen, Plastiktüten, Verpackungsmüll, Radkappen und sogar eine Schaumstoffmatratze ein – und machten einen großen Bogen um eine brütende Ente. Ihr Fazit: Das Umweltbewusstsein der Albstädter lässt Wünsche offen.

 

Quelle: https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.albstadt-schueler-saeubern-die-schmiecha.62108956-2846-4e04-a9cb-1a3c5b041c02.html


"Dieses Land nimmt mir keiner weg"

Gleich zwei Albstädter Schulen haben am Mittwoch Besuch von einer der höchstrangigen Politikerinnen des Landes bekommen: Landtagspräsidentin Muhterem Aras war zu Gast an der Tailfinger Lammerberg-Realschule und an der Ebinger Hohenbergschule.

Sie ist die erste Frau auf dem Posten, den sie selbst "den schönsten Job in Baden-Württemberg" nennt – und die erste Politikerin mit Migrationshintergrund, die ihn innehat. Muhterem Aras war zwölf, als ihr Vater, ein Gastarbeiter aus Ostanatolien, seine Familie nach Deutschland holte, und sie konnte "kein Wort Deutsch". Sie hat es schnell gelernt, dank der Offenheit ihrer Familie und der Menschen in ihrer neuen Heimat Filderstadt-Sielmingen, dank der Förderung durch eine junge Lehrerin und dank ihrer eigenen Energie, mit der sie sich Sprache, Bildung und eine fremde Kultur erarbeitete und buchstäblich aneignete.

Zehn Minuten braucht Muhterem Aras, um sich vorzustellen; die Fragen, die sie danach von den Schülern gestellt bekommt, sind an beiden Schulen recht ähnlich. Wie kam Muhterem Aras zur Politik? Sie hat sich als Jugendliche in Deutschland wohl gefühlt und – anders als in der Türkei, wo sie als Kurdin und Alevitin benachteiligt wurde – anfangs auch keine Diskriminierung empfunden. Anfang der 1990er-Jahre nahm sie eine wachsende Ausländerfeindlichkeit wahr, bekam es, "weil ich halt nicht so deutsch aussehe", mit der Angst, lief zwei Wochen lang mit Pfefferspray in der Tasche herum und beschloss dann, sich "dieses wunderbare Land, meine Heimat" von niemandem wegnehmen zu lassen. "Aber das bedeutete, Verantwortung zu übernehmen."

Aras inspizierte die SPD und Bündnis 90/Die Grünen und kam dann zum Ergebnis, dass die politischen Inhalte, die sie besonders wichtig fand, der Umgang mit Minderheiten, die Menschenrechte und die Gleichberechtigung der Frau, bei den Grünen am Besten aufgehoben seien. "Schaut Euch die Parteien ruhig alle an!", empfiehlt sie den Hohenbergschülern, "und wundert Euch nicht, dass sie Euch nicht zu 100 Prozent gefallen. So eine Partei gibt es nicht."

Zwei Jahrzehnte später sind die Grünen stärkste Fraktion im Stuttgarter Landtag – und Muhterem Aras seine Präsidentin. Wurde sie angefeindet, als sie das Amt antrat? Ja, es habe Stimmen gegeben, die vor der Übernahme des Abendlands durch den Islam warnten und in Muhterem Aras keine Deutsche sehen.

Dagegen wehrt sie sich vehement: Sie respektiert alle Religionen, Richtmaß ihres politischen Handelns ist jedoch das Grundgesetz, "die beste Verfassung der Welt" – diejenige, die gleich im ersten Artikel die Unantastbarkeit der Menschenwürde feststellt. Nicht nur für Schüler lohne sich der Blick in diese Verfassung, "auch Politiker sollten öfter mal hineinschauen". Wen sie meint, das ergibt sich aus dem Zusammenhang.

Aras findet wichtig, dass politische Kontroversen ausgefochten werden – aber Respekt muss sein. In der Wahlperiode 2011 bis 2016 war kein einziger Ordnungsruf erforderlich, in der laufenden erging in nur drei Jahren bereits ein knappes Dutzend, und Sitzungsausschlüsse gab es auch. Wohlgemerkt nach Maßgabe einer Geschäftsordnung, die der Landtag erlassen hat. "Man kann doch erwarten, dass Politiker sich an die Regeln halten, die sie sich selbst gegeben haben. Sie sollten schließlich Vorbilder sein."

"Diskutieren Sie im Landtag über ›Fridays for Future‹?"

Nicht nur der Landtagspräsidentin wurden Fragen gestellt, auch der grünen Politikerin: "Wie stehen Sie zum Dieselfahrverbot?" und, ganz aktuell: "Diskutieren Sie im Landtag über ›Fridays for Future‹?" Muhterem Aras begrüßt das Engagement der Schüler: "Fridays for Future" lasse keinen Politiker kalt, und die Demos würden durchaus etwas bewirken. Aber: Es dauere halt, man brauche Geduld.

Wie sieht der Alltag einer Landtagspräsidentin aus? Im Grunde gibt es für Aras keinen, denn jeder Tag ist anders. Indes fangen die meisten um 6 Uhr früh an – und viele enden gegen Mitternacht.

Woher sie die Kraft nimmt? Aus der Leidenschaft für das Land, das sie liebt, sagt Aras, und es klingt gar nicht pathetisch. Und aus dem Zuspruch der Bürger, den sie per Post, per Mail oder auf der Straße erhält. "95 Prozent aller Zuschriften sind positiv – Kochtipps bekomme ich auch."

Respekt bekundet die grüne Landtagspräsidentin vor der Kanzlerin – und sie bedauert, dass der Anteil der Politikerinnen und der weiblichen Landtagsabgeordneten in Baden-Württemberg immer noch nicht dem der Frauen an der Bevölkerung entspricht. Zum Abschluss noch zwei Bitten: "Geht wählen! Und wenn Ihr noch nicht dürft, schickt alle hin, die schon alt genug sind!" Und die zweite Bitte? "Habt Respekt vor Euren Lehren – auch ihre Menschenwürde ist unantastbar!"

 

Quelle: https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.albstadt-dieses-land-nimmt-mir-keiner-weg.30bf190e-a35a-4483-aa81-656589a5f4ac.html



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